Allianz Fahrweg untersucht mit dem Institut für Elektrische Anlagen und Netze der Technischen Universität Graz die Wirkung der Querverbinder im Erdungs- und Rückleitungssystem.
Die Allianz Fahrweg Normalspur hat am Institut für Elektrische Anlagen und Netze der Technischen Universität Graz eine Studie zur Analyse des Bahnrückstromsystems unter Berücksichtigung unterschiedlicher Einflussfaktoren in Auftrag gegeben.
Untersucht wurde insbesondere die Wirkung der Querverbinder im Erdungs- und Rückleitungssystem auf die Aufteilung des Rückstroms sowie auf das resultierende Schienenpotential. Verglichen wurden die drei gebräuchlichen Rückstromführungssysteme der BLS, der SBB und der ÖBB.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Stromaufteilung im Rückstromsystem massgeblich von der Ausrüstung und der Geometrie der Anlage abhängt. Der spezifische Bodenwiderstand und der Querschnitt der Querverbinder haben demgegenüber keinen wesentlichen Einfluss auf die Aufteilung; sie verursachen lediglich eine Schwankung von rund 5%, bezogen auf den Betriebsstrom. Über das gesamte zweigleisige System fliessen rund 62% des Betriebsstroms in den Schienen, rund 30% in den Rückleitern und rund 17% im Erdreich zurück zum Unterwerk.
Die Bericht steht zum Download zur Verfügung.