Allianz Fahrweg bereitet Stand der Technik bezüglich Verwindungsgrenzwerten in engen Bögen (R ≤ 275 m) auf und schlägt mögliche Anpassungen vor.
Auf Strecken mit engen Bögen (R ≤ 275 m) besteht zwischen dem gemäss Trassierungsvorgaben zulässigen Grenzwert für die Verwindung und dem zulässigen Grenzwert im Betrieb eine relativ kleine Marge. Dies bedeutet, dass bei Überschreitung der Soforteingriffsschwelle (SES) im Betrieb eine Massnahme erforderlich ist, welche die Fahrsicherheit gewährleistet. Diese Massnahmen können sein: eine Korrektur, eine Geschwindigkeitsreduktion oder eine Streckensperrung.
Bei einer groben Prüfung des Sachverhaltes wurde festgestellt, dass in den aktuell gültigen Versionen des R I-22070 die Überlegungen aus dem ORE B55-Modell teilweise nicht korrekt umgesetzt worden sind.
Deshalb wurde der Stand der Technik bezüglich Verwindungsgrenzwerten in engen Bögen (R ≤ 275 m) aufgearbeitet und zusammengefasst . Dabei werden die möglichen Auswirkungen auf das R I-22070 aufgezeigt und konkrete Vorschläge zur allfälligen Anpassung der Grenzwerte für die Verwindung in engen Bögen im R I-22070 und der swissTAMP-Grenzwertmatrix formuliert.
Die Bericht steht zum Download zur Verfügung.